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Chronik von Kunsterspring 2

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Tabellenform

1. Art und Verfassung der Siedlung

2. Gemarkungsgröße

3. Siedlungsform

4. Erste schriftliche Erwähnung

5. Gerichtszugehörigkeit

6. Herrschaftszugehörigkeit

7. Wirtschafts und Sozialstruktur

8. Kirchliche Verfassung

9. Bevölkerungsziffern


Art und Verfassung der Siedlung

Kolonie, Gemeindebezirk
1895 Wassermühle, Gustzbezirk Forst Neuglienicke ( vor 1895 Gemeindebezirk Steinberge)
1929 Ortsteil von Rheinsberg Glienicke
1950 Ortsteil von Gühlen Glienicke

 

Gemarkungsgröße

 

1860 166 Morgen ( 4 Morgen Gehöfte, 2 Morgen Gartenland, 127 Morgen Acker, 33 Morgen Wiese) mit Boltenmühle und Kunsterspring
1900 6793 ha

 

Siedlungsform

Etabl auf der Wüste Feldmark Kunst (MBl Zühlen 2942, 1879)

 

Erste schriftliche Erwähnung

1358 Kunst
1541 Ghunst
1574 ufn Kunst,bey der Kunst
1754 Kunstermühle
1764 Kunsterspringsche oder Kehrbergsche Mühle

 

Gerichtszugehörigkeit

Bis 1849 Land- und Stadtgericht Alt Ruppin
1849 - 1878 Kreisgericht Neuruppin
1879 - 1952 Amtsgericht Neuruppin

 

Herrschaftszugehörigkeit

1358 Ritter Henning von Beer, vor 1574-1872 Amt Alt Ruppin

 

Wirtschafts und Sozialstruktur

1358 Dorf, von den Leuten des Grafen von Lindow verwüstet
1541 Wüste Feldmark von Gemeinde Katerbow betrieben
11574 1 Bauer in Zühlen hat eine Wiese auf bzw. bei der Kunst
1590 Feldmark Kunst liegt zwischen Prozechel, Randersleben, Steinberg und Eggersdorf; den Acker haben die Leute zu Katerbow gegen Heuer, Vorwerk Linow hat 1 Wiese zu 30 Fuder Heu, 2 Leute aus Alt Ruppin haben Wiesen, die Schäferei des Vorwerk Storbeck betreibt u.a. das Feld Kunst.
1654 Feldmark Kusnt ist ganz mit Holz bewachsen.
1750 Errichtung der Wassermühle auf der Kunst
1764 Müller Kehrberg hat 1 Wohnhaus, 1 Scheune, 1 Stall, 1 Nebenhaus
1800 Wassermühle unweit Steinberg am Kunsterspring, 4 Einlieger; 2 feuerstellen.
1840 Wasermahl - , - schneide - und - lohmühle; 1 Wohnhaus.
1860 1 Wohn-, 3 Wirtschaftgebäude / Wassergetreide - und - säge - mühle
1891 2 Mühlenbesitzer (76, 20 ha), 1 Oberförster, 5 Förster, 1 Bündner und Gastwirt (3,5 ha)

 

Kirchliche Verfassung

Dorf Kunst gehörte, bevor es wüst wurde, zur Pfarre Neuruppin (1541); Mühle in Zühlen eingekircht.

 

Bevölkerungsziffern

 

1766 16 Einwohner
1785
21 Einwohner
1800 27 Einwohner
1817 9 Einwohner
1840 12 Einwohner
1858 8 Einwohner
1895 105 Einwohner m. Neuglienicke
1925 19 Einwohner
Aktualisiert ( Sonntag, den 27. Dezember 2009 um 18:25 Uhr )  

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